Pressemitteilungen Nord-Süd Stadtbahn Köln

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28.02.2024 Zweite Großbetonage am Waidmark

Gleiswechsel Waidmarkt: Erneute Großbetonage - Verfüllung der mittleren Bauwerksebene

Im November 2023 war die unterste Etage des Gleiswechsels Waidmarkt, die spätere Fahrebene, aus statischen Gründen mit Kies und Beton verfüllt worden. Wie zu diesem Zeitpunkt bereits angekündigt, muss dieser Arbeitsschritt auch in Bezug auf die mittlere Etage des Bauwerks durchgeführt werden. Die erforderliche Verfüllung mit rund 3.000 Kubikmetern Kies erfolgte bereits ab Mitte Januar 2024 und wird voraussichtlich Ende Februar abgeschlossen sein. Im Anschluss wird das mittlere Stockwerk bis zur darüber liegenden Decke ebenfalls mit Beton aufgefüllt.

Wurden im November bei der erste Großbetonage 1.360 Kubikmeter Beton eingebracht, so wird für die zweite Betonage noch einmal deutlich mehr Material benötigt: Etwa 300 Betonmischfahrzeuge werden aus drei Betonwerken in Pulheim, Eschweiler und Hürth rund 2.100 Kubikmeter Beton an der Baustelle am Waidmarkt anliefern. Das Material muss aus bautechnischen Gründen ohne Unterbrechung in das Bauwerk eingebracht werden. Hierfür werden voraussichtlich 28-30 Stunden gebraucht.

Die zweite Großbetonage beginnt am 8. März, 8 Uhr, und soll am 9. März, voraussichtlich 14 Uhr, abgeschlossen sein.

Aufgrund der Verkehrslage sind Lieferverzögerungen nicht auszuschließen. Ebenso kann es bei der Durchführung der Arbeiten zu bautechnisch begründeten, zeitlichen Verschiebungen kommen, die sich auf den Fertigstellungszeitpunkt auswirken. Hierauf wird seitens der bauausführenden Arge Los Süd ausdrücklich hingewiesen, wenngleich die erste Betonage planmäßig und ohne Verzögerungen verlaufen ist. Eine Genehmigung für die Durchführung der Nachtarbeiten wurde vom Amt für Immissionsschutz für die Nacht vom 8. auf den 9. März erteilt. 

Die Betonfahrzeuge werden die Baustelle von Norden und Süden her anfahren und dort das Material in Betonpumpen entladen. Mithilfe der Pumpen wird der Beton über Leitungen an die entsprechenden Stellen im Bauwerk gebracht. Insgesamt werden drei Betonpumpen eingesetzt, eine weitere steht für den Bedarfsfall als Ersatz zur Verfügung.

Um eine Gefährdung von Passanten durch die an- und abfahrenden Betonfahrzeuge auszuschließen, wird die Straße im südlichen Bereich der Baustelle ab der Löwengasse komplett gesperrt. Autofahrer und Radfahrer werden über die Kleine Spitzengasse bzw. die Löwengasse abgeleitet. Die Fußwege vor dem Friedrich-Wilhelm-Gymnasium und den Geschäften auf der Ostseite sind weiterhin nutzbar. Sicherheitshalber wird jedoch eine Abtrennung mit Bauzäunen zur Straße hin aufgebaut, so dass es nicht zu Gefahrensituationen bei Querungen zwischen den anliefernden Betonfahrzeugen kommen kann. Die Parkplätze vor der Geschäftszeile entfallen, Anlieferungen mit Fahrzeugen sind in der genannten Zeit nicht möglich. Der Parkplatz des Gymnasiums kann von den berechtigten Personen angefahren werden. Es wird ein Wachposten eingesetzt, der die Bauzaunabtrennung öffnet bzw. schließt und die Zu- bzw. Abfahrt ermöglicht. Im Norden ist die Severinstraße bis zur Kreuzung Georgstraße befahrbar und die Einfahrt in die Georgstraße möglich.

Die Betonage wird leider mit weiteren, nicht vermeidbaren Beeinträchtigungen einhergehen: Die Motoren der Betonmischfahrzeuge müssen in Warteposition und auch beim Entleeren der Ladung weiterlaufen. Zudem müssen weitere lärmintensive Baugeräte eingesetzt werden. Hierzu zählen unter anderem die drei Betonpumpen. Unterstützend wird auch der vorhandene Turmdrehkran in Betrieb sein. Die Arbeiten werden von insgesamt rund 50 Mitarbeitenden und Tauchern durchgeführt, die abwechselnd in Schichten arbeiten. Im Nachgang der Verfüllung werden noch vorhandene Spalten mit Beton verpresst, so dass nirgendwo mehr Hohlräume verbleiben.

Über den Fortgang der Arbeiten werden die KVB und die bauausführende Arge Los Süd weiterhin unter anderem in den zweiwöchigen Baustelleninformationen informieren. KVB und ARGE Los Süd bitten die Anwohnerinnen und Anwohner im Voraus um Verständnis für die zu erwartenden Beeinträchtigungen durch die angekündigten Arbeiten, die über die üblichen Arbeitszeiten hinausgehen werden.

- GuM -





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