FAQ - Hilfe zum Tarif

Beförderungsbedingungen & Tarifbestimmungen

Die Beförderungsbedingungen regeln das Zusammenspiel zwischen Verkehrsunternehmen und Fahrgästen, ihre jeweiligen Rechte und Pflichten sowie die Benutzungsmöglichkeiten der öffentlichen Verkehrsmittel.

Wir haben Ihnen häufig gestellte Fragen auf dieser Seite zusammengefasst.

In umfassender Form können die Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen des VRS-Gemeinschaftstarifs / Nahverkehr NRW als PDF-Datei runtergeladen werden.

 

 

 

  • Erhöhtes Beförderungsentgelt (EBE) | Fahren ohne gültiges Ticket

  • (1.) Ein Fahrgast muss dann ein Erhöhtes Beförderungsentgelt zahlen, wenn er

    • keinen gültigen Fahrausweis hat – und zwar auch dann, wenn er den entsprechenden Fahrausweis zwar besitzt oder gekauft hat, ihn bei einer Kontrolle jedoch nicht vorzeigen kann,
    • den Fahrausweis nicht oder nicht unverzüglich entwertet hat oder entwerten ließ,
    • den Fahrausweis bei Kontrollen nicht vorzeigt oder dem Personal aushändigt.

     

    (2.) Das Erhöhte Beförderungsentgelt beträgt 60,00 €. Das Verkehrsunternehmen kann weitergehende Ansprüche geltend machen, wenn der Fahrgast einen ungültigen Zeitfahrausweis benutzt hat. Eine Verfolgung im Straf- oder Bußgeldverfahren bleibt von der Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgeltes unberührt.

     

    (3.) Der Fahrgast muss kein Erhöhtes Beförderungsentgelt zahlen, wenn er sich aus Gründen, die außerhalb seiner Verantwortung liegen, keinen Fahrschein beschaffen bzw. diesen nicht entwerten konnte. In Zweifelsfällen liegt die Nachweispflicht beim Fahrgast.

     

    (4.) Kann der Fahrgast nachweisen, dass er zum Zeitpunkt der Kontrolle einen gültigen persönlichen Zeitfahrausweis besessen hat, wird statt des Erhöhten Beförderungsentgelts in Höhe von 60,00 € nur ein reduziertes in Höhe von 7,00 € fällig. Den Nachweis über den gültigen Fahrausweis muss der Fahrgast innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag der Kontrolle bei der Verwaltung des Verkehrsunternehmens erbringen. Dem Verkehrsunternehmen ist es frei gestellt, auch weniger als 7,00 € zu verlangen.

    (5.) Einzahlung von EBE an neuen Ticketautomaten

    • An den neuen Ticketautomaten kann man bequem und einfach das Erhöhte Beförderungsentgeld (EBE) bezahlen.
    • Dazu nehmen Sie Ihren EBE-Einzahlbeleg, der mit einem QR-Code versehen ist. Über die Taste "Barcode lesen" scannen Sie den QR-Code Ihres EBE-Vorfalls ein.
    • Zahlen können Sie jetzt mit Münzen, Geldkarte, Electronic Cash (EC-Karte) und Kreditkarte.

     

     



  • Gültigkeit des Tickets
  • Fahrausweise/Tickets sind ungültig, wenn sie gegen die Vorschriften der Beförderungsbedingungen oder der Tarifbestimmungen verstoßen bzw. entgegen den Vorschriften eingesetzt werden.

    Das gilt auch für Fahrausweise, die

    • nicht vorschriftsmäßig ausgefüllt sind und trotz Aufforderung des Personals nicht ausgefüllt werden,
    • nicht mit einer gültigen Wertmarke -falls erforderlich- versehen sind,
    • zerrissen, zerschnitten oder sonst stark beschädigt, stark verschmutzt oder unleserlich sind, so dass sie nicht mehr geprüft werden können,
    • eigenmächtig erstellt oder geändert sind,
    • von Nichtberechtigten benutzt werden, zu anderen als den zulässigen Fahrten genutzt werden,
    • wegen Zeitablaufs oder aus anderen Gründen verfallen bzw. gesperrt sind,
    • ohne das ggf. erforderliche Lichtbild benutzt werden,
    • gesperrt oder als ungültig gekennzeichnet sind

     

    Sobald Sie in die Fahrzeuge der öffentlichen Verkehrsmittel einsteigen, müssen Sie einen gültigen Fahrschein haben.

    Falls nicht, müssen Sie unverzüglich einen Fahrausweis am Fahrausweisautomaten im Fahrzeug lösen.

     

    Die Automaten der KVB nehmen ausschließlich Münzgeld, keine Geldscheine. Wechselgeld wird zurückgegeben, ansonsten erscheint der Hinweis "Passend zahlen".
    Weiteren ist das Bezahlen an vielen der Automaten mit der EC-Geldkarte, Kreditkarte (Visa/Master) und Geldkarte möglich.

     

    Bewahren Sie Ihren Fahrausweis bis zum Ende der Fahrt auf.



  • Gültigkeit von Tickets aus dem Vorjahr
  • Tickets, die 2017 bereits im Vorverkauf erworben wurden (Einzel- und 4erTickets) sind noch bis zum 31.03.2018 gültig oder können bis zum 31.12.2020 umgetauscht werden.

    NRW-Tickets zum Pauschalpreis aus 2017 gelten ebenfalls bis 31.03.2018 (Betriebsschluss) und können bis zum 31.12.2020 umgetauscht werden.



  • Mitnahme von Fahrrädern
  • Bei der Fahrradmitnahme in Bus & Bahn sind folgende Regeln zu beachten:

    Fahrräder werden dann befördert, wenn im Fahrzeug geeignete Abstellmöglichkeiten bestehen bzw. wenn die Platzsituation dies zulässt:

    • Im Bus dürfen Fahrräder nur auf dem für Kinderwagen gekennzeichneten Platz für Kinderwagen abgestellt werden.
    • In Bahnen und Zügen werden die Fahrräder nur in den dafür mit einem Fahrradsymbol gekennzeichneten Stauräumen und im Einstiegsbereich befördert.

     

    Fahrgäste mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer haben Vorrang.

    Sind die vorgesehenen Rad-Stellplätze eines Fahrzeugs besetzt, können weitere Fahrgäste mit Fahrrädern nicht mehr zusteigen. Fahrgäste mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer haben jederzeit Vorrang vor Radfahrern.

    Jeder Fahrgast darf nur ein Fahrrad mitnehmen und muss dieses selbst ein- und ausladen. Kinder bis einschließlich 6 Jahren, die ein Fahrrad mitnehmen wollen, müssen von einem Erwachsenen begleitet werden. Fahrräder mit Hilfsmotor und Konstruktionen, die von ihren Abmessungen her nicht zur Mitnahme geeignet sind, sind von der Beförderung grundsätzlich ausgeschlossen.

    Je nach Region kann es Einschränkungen bei den Nutzungszeiten geben; die genauen Zeiten können Fahrgäste den Informationen bzw. Aushängen der Verkehrsunternehmen vor Ort entnehmen.

     

    Ein Anspruch auf Fahrradbeförderung besteht nicht.
    Den Mitarbeiter/innen der KVB ist die Entscheidung vorbehalten, ob noch Platz zur Verfügung steht.

     

    Der Fahrgast ist verpflichtet, sein Fahrrad so zu sichern, dass es keine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung im Fahrzeug darstellt. Darüber hinaus muss der Fahrgast Sorge dafür tragen, dass es durch sein Rad zu keinen Beschädigungen des Fahrzeugs kommt bzw. dass andere Fahrgäste nicht gefährdet oder beschmutzt werden.

    Für entstehende Schäden haftet der Fahrgast.



  • Mitnahme von Hunden
  • Hunde werden unentgeltlich befördert.

  • Beförderung von Polizisten in Uniform
  • Polizeivollzugsbeamte des Landes NRW in Uniform und Vollzugsbeamte der Bundespolizei in Uniform werden auf allen Bus-, Straßen- und Stadtbahnlinien sowie in allen zuschlagsfreien Zügen der DB AG in der 2. Klasse unentgeltlich befördert.