Baustelleninfos Waidmarkt
An dieser Stelle finden Sie 14-tägig aktualisierte Informationen zu den Arbeiten, die derzeit auf der Baustelle des Gleiswechselbauwerks Waidmarkt ausgeführt werden:
13. Juli 2026
Mikrostahlpfähle im Boden verankert – Einbau der dritten Rohrlage naht
Probeweise sind mehrere Mikrostahlpfähle tief im Boden verankert worden, deren Stabilität nach Aushärten des Zements getestet wird (Foto rechts).
Für den Einbau der Mikrostahlpfähle wurde
vom Bauwerksdeckel aus in die Tiefe gebohrt.
Der Einbau mehrerer etwa 40 Meter langer Mikrostahlpfähle ist erfolgreich abgeschlossen worden. Unter Einsatz eines speziellen Bohrgeräts wurden diese Pfähle tief im Boden des künftigen Gleiswechselbauwerks verankert. Aktuell handelte es sich um Probemicropfähle. In einer späteren Bauphase werden rund 240 Mikropfähle in den Boden gebohrt. Mit ihrem oberen Ende werden die Pfähle in eine 2,40 Meter starke Betonsohle eingebunden, die das Bauwerk endgültig gegen einen Auftrieb sichern wird. Wenn der Zement rund um die jetzt eingebauten Mikropfähle vollständig abgebunden ist, soll deren Stabilität mittels Zugkraft erprobt werden.
Auf der Zwischenebene des Bauwerks – rund 17 Meter unterhalb des Straßenniveaus – schreiten die vorbereitenden Arbeiten zum Einbau der dritten Aussteifungsebene voran. Hierbei handelt es sich – wie schon bei den ersten beiden Lagen – um jeweils 16 Stahlrohre, mit denen die Bauwerkswände gegeneinander abgestützt werden. Weil die Rohre unmittelbar oberhalb der Zwischendecke eingebaut werden, lassen sich die Bereiche unterhalb der Rohre dann nicht mehr erreichen. Daher wird die Zwischendecke in diesen Segmenten schon jetzt durchbohrt. Der Stahlbeton wird entfernt und durch normalen Beton und Kies ersetzt.
In der ersten Woche der Sommerferien soll mit dem Einkleben von Stahlstäben in die Wände der Baugrubenumschließung begonnen werden. Die vorbereitenden Bohrungen haben bereits stattgefunden. Die Stäbe dienen als Verbindung zu einer Betongurtung entlang der Wände. Auf diesem Betongurt werden später die Stahlrohre der dritten Aussteifungslage verankert.
Parallel wird derzeit außerdem durch die Zwischendecke rund neun Meter tief in die unterste Bauwerksebene gebohrt, um den Auflastbeton zu zerkleinern, der nach dem Einsturz des Stadtarchivs in die Baugrube gefüllt worden war. Aus statischen Gründen wird der Grundwasserpegel in der Baugrube zu einem späteren Zeitpunkt kontrolliert angehoben, um die Betonstücke beseitigen zu können. Um den Tauchern die Arbeit zu erleichtern, finden bereits jetzt umfangreiche Bohrungen zur Zerkleinerung des Betons statt.
Der komplette Bauablauf bis zu Fertigstellung des Gleiswechsels Waidmarkt ist als Animation dargestellt und abrufbar unter:
www.kvb.koeln/bauablauf_waidmarkt
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