Designentwürfe für den E-Bus
Entwürfe für den Zeitraum 2026/2027
Kreativität kennt keine Grenzen – das haben die Kölner Schulen bei unserem Gestaltungswettbewerb eindrucksvoll bewiesen. Mit großem Fleiß, Herzblut und Ideenreichtum ist das Thema „Respekt und Wertschätzung“ in den Klassenräumen behandelt worden. Die Schülerinnen und Schüler haben diesen recht abstrakten Begriffen ein lebendiges und buntes Gesicht gegeben. Sie haben ihre individuellen Stärken eingebracht und zugleich das verbindende Miteinander eines solchen Projekts erlebt.
Hier der Link zu den Entwürfen.
So viele Schulen wie nie haben sich am Kreativwettbewerb beteiligt. Rund 450 Schülerinnen und Schüler aus zwanzig weiterführenden Schulen haben die Themen p&aum;dagogisch mit ihren Lehrkräften erarbeitet und für den E-Gelenkbus Motive mit tiefgründigen Botschaften entworfen. Die Grundschulen waren aufgerufen, Gestaltungsvorschläge für das KVB-Rad zu entwerfen.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Hier eine Auswahl der eingereichten Entwürfe für den E-Gelenkbus und die Ideenbeschreibungen unserer jungen Künstlerinnen und Künstler:
Die Gewinnerentwürfe
Apostelgymnasium Klasse 10a 1. Platz
„Hand in Hand rund um Kölle“
Wir sind die Klasse 10a des Apostelgymnasiums Köln.
Den Gestaltungsprozess unserer Busse sind wir wie folgt angegangen:
Zuerst hat sich jede/r ein eigenes persönliches Design überlegt und dieses skizziert.
Danach wurde in großer Runde gewählt, welche 2 Entwürfe am besten sind. Abgesehen davon, dass sie möglichst vielen gefallen mussten, achteten wir darauf, dass sie aus vielen Teilen bestehen sollten, sodass sich jede Person individuell an dem Projekt beteiligen kann.
Die ausgewählten Entwürfe „Hand in Hand rund um Kölle“ und „Liebe und Respekt“ wurden von der gesamten Klasse also deshalb ausgewählt, da sie zum einen originell und ansprechend waren, und andererseits gut die Möglichkeit boten, alle kooperativ zu beteiligen. Daraufhin begann die Umsetzung.
Unser erster Entwurf, vorgeschlagen von Simon und Alexander, hat das Motto: „Hand in Hand rund um Kölle“. Umgesetzt haben wir diesen Entwurf, indem wir eine Menschenkette entworfen haben, welche die Bewohner Kölns darstellen sollen. Jeder Schüler hat jeweils eine Kopfbedeckung und eine Frisur gezeichnet, welche wir auf die „Männchen“ setzten. Bei diesem Design wollten wir betonen, wie wichtig die Zusammenarbeit und Vielfalt im Alltag ist. Abgeschlossen haben wir diesen Entwurf mit dem Motto als Schriftzug.
Die Herausforderung bestand für uns vor allem in der Ideenfindung eines gemeinsam umsetzbaren Themas, das alle gleichermaßen beteiligen sollte. Das war eine spannende Herausforderung und das machen unsere Entwürfe, wie wir finden, auch besonders schlüssig.
Apostelgymnasium Klasse 10a 2. Platz
„Liebe und Respekt“
Bei unserem zweiten Entwurf von Antonia und Lisann geht es um die Diversität Kölns.
Jede Schülerin und jeder Schüler bekam eine Sprache zugeordnet i n die sie jeweils die Wörter „Liebe“ und „Respekt“ übersetzen und umsetzen sollten.
Wir wollen damit zeigen, dass Menschen (egal welcher Herkunft und Religion) in Köln willkommen sind und in Bezug auf diese Begriffe doch dieselbe Sprache sprechen. Die Schüler haben ihren Begriff eigenhändig entworfen und dabei auf bunte Farben und ausgefallene Schriften geachtet, so dass unser Bus die Vielfältigkeit Kölns widerspiegelt.
Kopernikus Hauptschule Klasse 9c 3. Platz
„Geschenke ohne Geld, ein Wert der für immer hält“
Unseren E-Bus wollten wir mit einer schönen, positiven, auffallenden und zum Nachdenken anregenden Idee künstlerisch gestalten.
Wir beschenken Menschen vorwiegend zu Geburtstagen, Weihnachten oder vielen sonstigen schönen Anlässen und Festen. Die Geschenke sind zum Teil selbst hergestellt (gebastelt), aber in den meisten Fällen kosten sie uns jedoch Geld. Mit unseren kleinen Geschenkpaketen mit Anhängern wollten wir bei den Betrachtern einen positiven Impuls auslösen.
Gerade in der heutigen Zeit gibt es viele Menschen die Unterstützung brauchen, die krank sind, wenig Geld haben oder sich einsam fühlen. Ein kleines Lächeln kann zum Beispiel schon Trost spenden. Zeit schenken, ein offenes Ohr für Sorgen haben, das sind die kleinen Geschenke, die jeder leisten kann, sehr viel Wert sind und kein Geld kosten. Ob im Ehrenamt oder sich privat engagieren und helfen, machen unser Leben und unsere Welt ein bisschen besser.
Gerade in unserer leistungsorientierten und hektischen Welt kommt das Zwischenmenschliche oft zu kurz. Wenn jeder ein wenig auf seine Mitmenschen achtet und nicht nur sich selbst in den Mittelpunkt stellt, können wir viel bewegen.
Übrigens macht „Schenken“ auch Spaß.
Weitere eingereichte Entwürfe
Realschule am Rhein Klasse 8a
„Mit der KVB wird Köln lebendiger – Linie für Linie“
Unsere Idee war, etwas zu zeigen, dass die KVB mehr als nur ein Verkehrsmittelt ist. Sie verbindet Menschen, Orte und Erlebnisse in ganz Köln. Mit dem Slogan „Mit der KVB wird Köln lebendiger – Linie für Linie“ wollten wir ausdrücken, dass jede Linie eine Stück Leben in die Stadt bringt, egal ob Menschen auf dem Weg zur Schule, Arbeit oder zu Freunden sind.
Gestaltung und Umsetzung:
Bei der Gestaltung des E-Busses haben wir bunte washi tapes auf den Bus geklebt. So wollten wir die Vielfalt der Menschen widerspiegeln. Wir haben auch zweimal den Kölner Dom mit aufgeklebt, um Kölns Wahrzeichen zu präsentieren.
Bild:
Die Bilder, die sie sehen, zeigen eine der ersten Ideen, die wir hatten. Unser erster Schritt war einen guten Slogan zu finden. Der nächste Schritt war eine Idee zu finden, wie wir den Bus gestalten, also wo wir was auftragen wollen und wie es wirkt. Nach langem Überlegen wussten wir, was wir machen wollen: Wir wollen das Liniensystem von Köln darstellen und wir wollten noch etwas mit dem Wahrzeichen von Köln machen. So sind unsere Ideen entstanden. Wir wussten aber noch nicht, wie wir das Ganze überhaupt umsetzen sollten. Unsere Idee war, dass wir es mit Buntstiften zeichnen wollten oder mit Filzstiften, am Ende haben wir es dann mit washi tapes gemacht.
Katholische Hauptschule Großer Griechenmarkt Informatik-Kunst-Gruppe
„Unsere bunten Busse“

Inspiriert wurden alle Schülerinnen von einer Zeichnung des Kölner Domes, die eine Schülerin (Sofia) zu einem anderen Anlass gestaltet hat. Mit diesen bunten Mustern hat sie dann auch einen KVB E-Bus gestaltet, denn was kann in Köln mehr inspirieren als ein bunter Kölner Dom?
Eichendorf-Realschule Wahlpflichtkurs Kunst
„Respekt“
Wir, der Wahlpflichtkurs Kunst 8. Klasse der Eichendorf-Realschule, wollten Ihnen kurz unser Malprojekt zum Thema Respekt vorstellen.
Wir haben uns selbst gezeichnet – Mädchen, Jungen, verschiedene Hautfarben, verschiedene Styles - alle zusammen als lange Menschenkette. Im Hintergrund haben wir typische Kölner Wahrzeichen eingebaut: den Dom, den Colonius, die Hohenzollernbrücke und viele mehr. Die Idee kommt aus dem Song „En unserem Veedel“ von den Bläck Fööss, besonders aus der Zeile „denn he hält m`r zesamme“.
Genau das wollten wir mit unserem Entwurf zeigen: Zusammenhalt, egal wer man ist und wie man aussieht. Unser Bild ist ein Entwurf, den man richtig nice auf den Bus drucken könnte. So würden wir Respekt, Zusammenhalt und Kölschen Spirit im ganzen Stadtgebiet verbreiten.
Eichendorf-Realschule Projektgruppe
„Respekt, man!“
Wir haben uns im Kunstunterricht mit dem Ausdruck „Respekt, man!“ beschäftigt, denn Respekt ist uns in der Schule sehr wichtig.
Im Gespräch sind wir auf das Thema „Superhelden“ gekommen, denn Superhelden*innen sind respektvolle Leute und werden als Vorbilder gesehen. Aber nicht jede(r) Superheld(in) hat Fähigkeiten oder trägt ein Cape. Viel mehr sind es die Menschen, die sich in der Öffentlichkeit benehmen. Es sind die Personen, die die Bahnen sauber halten.
Ein(e) Superheld(in) kann jede(r) sein. Man muss nur die richtigen Entscheidungen treffen.
Zum Beispiel sagt man „Respekt, man“, wenn jemand gut handelt. Ein(e) Superheld(in) ist aber auch jemand, der/die andere Leute auffordert, respektvoll zu sein.
Wir alle haben im Kunstunterricht eine eigene „„respect-woman“ oder einen „respect-man“ gezeichnet. Unsere Superheld(innen) sollen den Bus begleiten. Wir möchten durch unsere Darstellungen alle Menschen in Köln, die den E-Bus nutzen oder sehen, daran erinnern, sich selbst immer wieder so respektvoll wie diese Vorbilder zu benehmen.
Maximilian Kolbe Gymnasium Umwelt AG
„Respekt“
Respekt bedeutet, die Grenzen anderer anzuerkennen – die seiner Mitmenschen, aber auch seiner Umwelt im Allgemeinen. Respekt sollte man also nicht nur einer bestimmten Gruppe erweisen, sondern jedem Menschen, egal wie er ist – ebenso seiner Umwelt, damit sind sowohl alle Lebewesen unseres Planeten (auch Pflanzen) als auch die räumliche Umgebung (auch Busse) gemeint.
Respekt heißt zuzuhören, Rücksicht zu nehmen und Unterschiede zu tolerieren. Wenn wir alle respektvoll miteinander umgehen, kann unsere Gemeinschaft wachsen – bunt, lebendig und stark, so wie das Wort auf unserem Bus.
Diese Idee wollen wir in unserem Entwurf zum Ausdruck bringen:
Angelehnt an die Redewendung „Wir sitzen alle im selben Boot!“ ist das Motto unseres Busses „Wir sitzen alle im selben Bus!“ (auch auf der Rückseite des Busses zu lesen). Wir sind einzigartig, haben aber dennoch die Gemeinsamkeit, dass wir in KVB-Bussen zusammensitzen und daher auch aufeinander Acht geben müssen, damit dieser ein respektvoller, sicherer Raum bildet.
Sichtbar wird dieser Gedanke in unserem Entwurf folgendermaßen:
Menschen unterschiedlicher Hautfarbe halten die einzelnen Buchstaben des Wortes „Respekt“ hoch. Das „R“ ist dabei von einer Lichterkette umwickelt, deren Stecker im „E“ steckt. Dieses soll für (erneuerbare) „Energie“ stehen. Darauf weisen die grüne Farbe des „E“s, das Windrad und die Solaranlage auf dem Buchstaben hin. Dies passt dazu, dass es sich um einen E-Bus handelt und auch die Umwelt durch diese Energieform geschont wird, ihr Respekt gezollt wird.
Das „S“ ist in den Farben der LGBTQ+-Flagge gehalten. Nicht nur die Hautfarbe soll keine Rolle im Bus spielen. Ebenso wenig soll die sexuelle Orientierung ausschlaggebend dafür sein, wie man einander behandelt.
Es geht um ein friedliches Miteinander. Dafür steht das „P“ – wie PEACE – mit dem Friedenssymbol der Taube.
Das zweite „E“ zeigt unsere Erde. Mit der Verwendung des nachhaltigeren Kraftstoffes des Busses wird auch die Natur, unser Planet geschont.
Mit den Umrissen des Kölner Doms im „K“ und dem kleinen Hennes obendrauf appellieren wir an den kölschen Lokalpatriotismus, der sich auch in der kölschen Lebensart - die kölsche Offenheit und Toleranz – zeigt.
Neben Menschen sitzen zudem auch Tiere im Bus (z. B. Hunde). Auch ihnen gegenüber soll man sich im Bus respektvoll verhalten. Daher erinnern wir durch das Tiermuster im „T“ (wie Tiere) und die Tierpfote, die den Buchstaben hochhält. Über allem scheint die Sonne, die für Wärme und Freundlichkeit und als das Ergebnis von gegenseitigem Respekt stehen soll.
Auf der anderen Seite des Busses sind die Ergebnisse einer Schüler*innen-Umfrage zu sehen. Wir haben einige Klassen gefragt, was sie unter Respekt verstehen. Am häufigsten wurden dabei die Begriffe
- Wertschätzung
- Rücksicht
- Freundlichkeit
- Toleranz
- Fairness
- Empathie
- Gleichberechtigung
genannt. Sie konkretisieren noch einmal, welche Werte im Bus wichtig sein sollten. Hochgehalten werden die Begriffe von diversen Menschen – ob Menschen mit Behinderung oder verschiedener Hautfarbe/verschiedenen Glaubens: Respekt hat jeder verdient.
Förderschule Redwitzstraße Projektgruppe
Motivationsschreiben der Klasse B 2 – Förderschule Redwitzstraße
„Respekt“
Wir die Klasse B2 der Förderschule Redwitzstraße in Köln, möchten uns herzlich für die Möglichkeit bedanken, am KVB-Projekt zur Gestaltung eines E-Busses teilzunehmen. Für unsere Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung war dieses Projekt nicht nur ein kreativer Auftrag, sondern ein ganz besonderer Zugang zu einem Thema, das ihren Alltag maßgeblich prägt: Respekt.
Zu Beginn haben wir uns intensiv mit der KVB selbst beschäftigt. Viele unserer Schüler*innen sind begeisterte KVB- und Bahn-Fans – sie kennen Linien, Haltestellen und Fahrzeuge auswendig. Allein die Auseinandersetzung mit den E-Bussen und dem Verkehrsnetz war daher für sie ein großer Motivationsschub und ein echtes Highlight im Schuljahr.
Da das Oberthema „Respekt“ für unsere Schüler*innen zunächst sehr abstrakt war, haben wir uns behutsam und alltagsbezogen angenähert. Wir sind gemeinsam der Frage nachgegangen: Was bedeutet Respekt für uns? Wo begegnet uns Respekt im Alltag? Wie k&oml;nnen wir selbst respektvoll handeln – besonders im öffentlichen Nahverkehr?
Um diese Fragen greifbar zu machen, haben wir Rollenspiele durchgeführt und typische Situationen aus dem Bus- und Bahnalltag nachgestellt. Die Kinder konnten so erleben, wie es sich anfühlt, Rücksicht zu nehmen, Platz zu machen, freundlich zu grüßen oder „Bitte“ und „Danke“ zu sagen – insbesondere gegenüber Busfahrer*innen und anderen Fahrgästen.
Da in unserer Klasse regelmäßig mit Gebärden gearbeitet wird, entstand schließlich die Idee, das Thema Respekt mit dem Fingeralphabet zu verbinden. Wir haben das Wort „RESPEKT“ mit den entsprechenden Gebärdenbuchstaben dargestellt, die Kinder durften die große Druckversion jedes Buchstabens individuell gestalten und farbig ausarbeiten. Besonders wichtig war ihnen, dass alle Buchstaben bunt und vielfältig gestaltet werden, um zu zeigen, dass Vielfalt wertvoll ist und jeder Mensch so respektiert wird, wie er ist. Ergänzt wurden die Buchstaben durch passende Botschaften. Besonders beliebt war der Spruch: „Bitte und Danke fahren mit“ – als Ausdruck dafür, dass Respekt immer Teil der gemeinsamen Fahrt ist.
Im nächsten Schritt haben wir gemeinsam Entwürfe für den Bus erstellt, das Fingeralphabet integriert und die gestalteten Buchstaben arrangiert. Alle Schüler*innen waren mit großer Begeisterung, Kreativität und Ausdauer beteiligt. Für viele war es das erste Mal, dass ihre Arbeit die Chance bekommt, öffentlich sichtbar zu werden – und allein diese Vorstellung erfüllt sie mit großem Stolz.
Unsere Klasse hat durch dieses Projekt viel gelernt: über Respekt, über Zusammenhalt und darüber, dass auch Menschen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen einen wertvollen Beitrag leisten können.
Richard-Riemerschmid-Berufskolleg
Klasse GE-M1 - GestalterInnen für visuelles Marketing
Busgestaltung zum Thema „Respekt“ - Wertschätzung gegenüber Menschen und Gegenständen
„Bus der Vielfalt“
Köln ist bunt - Menschen aus aller Welt mit verschiedenen kulturellen Hintergründen leben, lernen und arbeiten hier zusammen.
Auf unserem Bus steht das Wort „Respekt“ auf vielen verschiedenen Sprachen geschrieben und soll für genau die Menschen stehen, die diese Vielfalt ausmachen und in die Stadt bringen.
Bei der Auswahl der Sprachen haben wir darauf geachtet, die tatsächlichen kulturellen Hintergründe Kölns möglichst gut abzubilden (Deutsch, Englisch, Französich, Spanisch, Italienisch, Türkisch, Arabisch, Russisch, Polnisch, Ukrainisch, Chinesisch, Griechisch, Patschu......)
Jede Farbe, jede Linie und jedes Detail im modernen und lebendigen Graffiti-Stil symbolisiert eine andere Geschichte, Kultur und Perspektive. Gemeinsam ergeben sie ein starkes Bild: „Respekt verbindet uns alle“
Der Bus der Vielfalt soll in Zukunft durch Köln rollen und dabei immer daran erinnern, dass gegenseitiger Respekt die Grundlage für ein friedliches und offenes Miteinander ist - egal woher man kommt, wie man aussieht oder woran man glaubt.
Damit wollen wir ein Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Respekt in unserer Stadt setzen ganz nach dem Motto: „Respekt in Farbe, in Bewegung, in Köln
Auf der Rückseite des Busses führt eine QR-Code direkt zur KVB-Seite zum Thema „Seid lieb zueinander“ - für alle, die die Botschaft weitertragen und ein Stück Wärme in Ihren Alltag mitnehmen möchten.
Katharina-Henoth Gesamtschule EGU-Kunst
„Der blaue Bus“
Während der Arbeit am ersten Entwurf entstand eine neue Idee: Ein Schüler schlug vor, einen Bus zu gestalten, auf dem sich verschiedenste Figuren – Menschen, Tiere und Elemente der Natur - an den Händen halten, um zu zeigen: „Wir gehören alle zusammen.“
Diese Idee wurde von der gesamten Gruppe weiterentwickelt. Jede Schülerin und jeder Schüler entwarfen eine eigene Figur, die anschließend gemeinsam an der Tafel angeordnet wurden, bis eine harmonische Reihenfolge feststand.
In der folgenden Stunde wurden die Figuren von verschiedenen Lernenden sorgfältig auf den Bus übertragen. Als Hintergrundfarbe wählten sie ein helles Blau, das Ruhe, Frieden und Zusammenhalt symbolisiert.
Leonardo da Vinci Gymnasium Kunstkurs
„Gemeinsamkeit und Vielfalt“
Die Idee für das Design entstand aus der Überlegung, was Köln als Stadt besonders prägt. Dabei fiel der Blick schnell auf zwei wichtige Werte: Gemeinsamkeit und Vielfalt. Köln ist eine Stadt, die historisch immer wieder von Menschen unterschiedlicher Herkunft aufgebaut wurde. Ob nach historischen Krisen (z. B. dem 2. Weltkrieg) oder beim alltäglichen Zusammenleben (z. B. an der Mülheimer Brücke oder bei der Nord-Süd-Stadtbahn). Köln entsteht immer gemeinsam. Genau diese Botschaft sollte das Projekt sichtbar machen.
Der Kölner Dom und die Skyline
Der Dom ist eines der stärksten Symbole der Stadt. Sein Bau dauerte Jahrhunderte und wurde von Generation zu Generation weitergeführt – immer von vielen Händen gemeinsam. Die Skyline ergänzt das Bild, denn auch moderne Bauwerke zeigen, dass Köln im Wandel ist du dieser Wandel entsteht auch nur durch gemeinsame Arbeit.
Figuren mit verschiedenen Berufen und Persönlichkeiten
- • → Menschen aus Handwerk und Bauwesen, die die Stadt wortwörtlich aufgebaut haben (siehe die Seite ohne Türen).
- • → Menschen im öffentlichen Dienst, wie Arbeiter der Müllabfuhr oder Polizei, die für ein geordnetes Leben in der Stadt sorgen.
- • → Und viele weitere, die sich im Alltag für eine lebendige Stadt einsetzen unabhängig von ihrem Beruf.
Infos zur Skizze: Alles wurde selbst gezeichnet.
Eine Idee von: Sashanth, Max, Celina, Dalelta, Bejna und Melisa aus dem Leonardo da Vinci Gymnasium in Köln-Nippes











