Sebastian Matthias

Wir zeigen bunte Flagge für Vielfalt – nicht nur auf dem CSD!

Sebastian Matthias arbeitet seit gut acht Jahren als Spezialist für Personalmanagementsysteme bei der KVB. Der 44-jährige ist mitverantwortlich für alle Systeme, die technisch beispielsweise hinter der Entgeltabrechnung oder einer Bewerbung gebraucht werden. Das Team in dem er arbeitet ist vielfältig und das gefällt ihm: „Wir sind multikulti und einfach extrem unterschiedlich. Aber das heißt ja gleichzeitig auch, dass jeder seine Stärken hat und man sich gegenseitig ergänzt – das funktioniert in unserer Gruppe hervorragend und total unkompliziert."

Er kam sozusagen als Quereinsteiger zur KVB: „Die KVB ist eine große Familie. Das liegt, glaube ich, auch daran, dass viele Mitarbeitende hier bereits ihre Ausbildung gemacht und dann im Unternehmen geblieben sind. Viele arbeiten dann bis zum Renteneintritt hier. Das ist für mich einfach ein Zeichen dafür, dass die KVB ein Arbeitgeber ist, der sich um seine Mitarbeitenden kümmert. Obwohl ich als „Externer" ins Team kam, wurde ich direkt herzlich in diese Familie aufgenommen und fühle mich bis heute pudelwohl."

Bevor der Wahlkölner seine Stelle bei der KVB angetreten hat, machte er sich viele Gedanken darüber, wie die KVB wohl als Arbeitgeber sein mag. „Ehrlich gesagt war mein erster Gedanke: konservativ. Für mich ist es inzwischen aber genau umgekehrt. Ich finde die KVB ist ein sehr freches, familiäres und tolerantes Unternehmen." Bastian, wie ihn viele seiner Kolleg*innen nennen, ist schwul und daraus macht er keinen Hehl. Genauso wenig wie seine Kolleg*innen. „Der Zusammenhalt zwischen den Mitarbeitenden ist etwas ganz Besonderes. Ich brauche mich hier nicht zu verstellen, werde in keine Schublade gesteckt und kann so sein, wie ich bin. Wenn ich meinen Kolleg*innen erzähle, dass ich mich am Vorabend mit meinem Freund gestritten habe, wird genauso reagiert, wie wenn mein Kollege berichtet, dass er sich mit seiner Freundin verkracht hat."

Allerdings gibt es auch die andere Seite der Medaille, die man sich immer wieder vor Augen halten sollte: Auch Bastian hat bereits Diskriminierung aufgrund seiner sexuellen Orientierung erlebt. Auch in den Straßen von Köln, seiner Wahlheimat und Europas inoffizieller Schwulenhauptstadt, wurde er mit Anfeindungen konfrontiert. Der IT-Experte sagt ganz klar: „Ich bin für Toleranz, aber nicht an dieser Stelle! Daher erwarte ich von meinem Arbeitgeber, dass Werte wie Respekt, Wertschätzung, Chancengleichheit und Toleranz täglich vorgelebt werden und dass Konsequenzen gezogen werden, wenn Fälle von Diskriminierung auftreten. Stammtischparolen haben bei der KVB wirklich keinen Platz - einfach levve un levve loße!"

 

Test

Wir feiern unsere Vielfalt – der Christopher Street Day in Köln

Bevor die KVB das erste Mal mit einer eigenen Gruppe am CSD teilgenommen hat, war Bastian jedes Jahr als Zuschauer dabei und hat die Veranstaltung sehr genossen. Neben seinem Job im Personalmanagement organisiert er seit 2016 gemeinsam mit dem Organisationsteam die CSD-Teilnahme der KVB. „Kurz vor dem CSD wird es wirklich immer extrem anstrengend, aber wenn man dann mit den Kolleg*innen auf den bunten KVB-Rädern durch Köln fährt und miteinander feiern kann, dann weiß man, wofür man den ganzen Aufwand betrieben hat", so der 44-jährige. Darüber hinaus betont Bastian: „Ganz wichtig ist mir, dass wir uns als „Vielfalt"-Gruppe beim CSD präsentieren und nicht als „die Schwulen und Lesben der KVB." Ich bin froh, dass unsere Gruppe total bunt gemischt ist. Jeder, der sich anschließt, macht es schließlich divers und um Vielfalt zu feiern, muss man nicht schwul oder lesbisch sein."

3800 Mitarbeitende – das ist pure Vielfalt, und diese möchte die KVB beim CSD gemeinsam mit den Kölnern feiern. Wir bewegen Köln, das heißt, wir bewegen alle Kölner Bürger*innen und sind selbst so bunt wie unsere Fahrgäste. Und bei uns sind nicht nur die Teilnehmenden vielfältig: Die KVB ist eben mehr als Bus und Stadtbahn! Daher präsentiert sie sich mit bunt bedruckten KVB-Rädern auf dem CSD – ein echter Hingucker.

 

 

Wenn du ein paar Wünsche frei hättest …

„Ich würde mir wünschen, dass das Thema Vielfalt noch stärker in unseren Alltag Einzug hält und beworben wird. Unsere Community hat beispielsweise im Alltag noch oft mit Problemen zu kämpfen. Wir sind mit unseren Bemühungen gegen Diskriminierung also noch lange nicht am Ende und es besteht in Deutschland noch ein großer Handlungsbedarf. Daher bin ich umso glücklicher, einen Arbeitgeber und ein Team gefunden zu haben, das mich so akzeptiert wie ich bin: ein Mensch mit kleinen Marotten und Eigenarten.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der diesjährige CSD erst einmal auf Oktober verschoben. Für unsere nächste CSD-Teilnahme wünsche ich mir aber, dass sich noch mehr Kolleg*innen unserer Fahrradgruppe anschließen und sich damit zur Vielfalt der KVB bekennen."

 

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