Kundenmagazin KölnTakt
Musik an Haltestellen
KVB startet Pilotprojekt, um die Wirkung von Musik auf das Befinden der Fahrgäste zu testen
Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass Musik im öffentlichen Raum das wahrgenommene Sicherheitsempfinden erhöhen kann. Die KVB hat diese Erkenntnis zum Anlass genommen, die Wirkung von Musik auch in ihrem Netz zu testen.
Im Rahmen eines Pilotprojekts wird seit Anfang März ruhige Hintergrund-Musik an den unterirdischen Haltestellen Rudolfplatz und Venloer Str./Gürtel eingespielt. Für Zugankündigungen und sonstige betriebliche Durchsagen wird die Musik unterbrochen. Vor Beginn und während des circa vierwöchigen Projektzeitraums wurden beziehungsweise werden Befragungen durchgeführt, um das Feedback von Fahrgästen und Mitarbeitenden einzuholen. Im Anschluss wird entschieden, ob die Musik dauerhaft gespielt und die Maßnahme gegebenenfalls auf weitere Haltestellen ausgeweitet werden soll.
Um den Test möglichst neutral und unbeeinflusst von etwaigen Berichterstattungen im Vorfeld durchführen zu können, hat die KVB zunächst keine detaillierteren Informationen zu dem Pilotprojekt gegeben. Umfassende Informationen zur Durchführung des Tests und zu den erzielten Ergebnissen wird die KVB jedoch gern nach Abschluss des Vorhabens und Auswertung der Befragungen bekanntgeben.
Der WDR hat einige Fahrgäste bereits vorab gefragt, wie sie die Musik finden. Hier der entsprechende Bericht:
https://www.ardmediathek.de/video/lokalzeit-aus-koeln/wdr-lokalzeit-aus-koeln-oder-04-03-2026/wdr-koeln/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtZjU2M2M2MTYtN2Q2MS00YzBkLWI4YzQtOTIzYTg3YmExMDJl
Gudrun Meyer
Sanierungs-Zeitplan unter Vorbehalt
Stadtbahnen in Porz Markt halten weiterhin an den Ersatzbahnsteigen
Mitte vergangenen Jahres wurden im Bereich der Bahnsteige an der Stadtbahnstation Porz Markt Absackungen des Erdreichs festgestellt. Ein Fahrgastwechsel wurde von der Technischen Aufsichtsbehörde aus Sicherheitsgründen unmittelbar untersagt. Um den Fahrgästen langwierige Umwegfahrten und Umstiege zu ersparen, errichtete die KVB im Norden und im Süden der regulären Haltestelle Ersatzbahnsteige. Sie ermöglichen, dass der Haltepunkt Porz Markt trotz der Sperrung sowohl stadtein- als auch stadtauswärts bedient werden kann. Von Nachteil ist die etwas längere fußläufige Entfernung der Bahnsteige, die die Fahrgäste nun seit geraumer Zeit in Kauf nehmen müssen. Aus diesem Grund erreichen die KVB immer wieder Nachfragen von Kunden, wann denn die Bahnsteige saniert und erneut wieder angefahren werden können.
Eigentümerin der Haltestelle ist die Stadt Köln, die hierzu Folgendes mitgeteilt hat: „Die Untersuchungen zur Ursache der Absackungen an der Stadtbahnhaltestelle Porz Markt sind abgeschlossen. Im Gutachten wurde festgestellt, dass Holzreste („Berliner Verbau“) vom Bau des Gebäudes, das über der Haltestelle liegt, mittlerweile verrottet und dadurch Hohlräume entstanden sind. Die festgestellten Schäden unterhalb des Bahnsteigs sind umfangreicher, als es zunächst den Anschein hatte. Es zeigten sich Hohlräume und Unregelmäßigkeiten im Baugrund bis zu einer Tiefe von rund sechs Metern. Die Stadtbahnhaltestelle ist deshalb seit Ende Juli 2025 gesperrt. Für den Fahrgastwechsel wurden Ersatzbahnsteige aufgebaut. Die Stadt Köln hat sich zum Ziel gesetzt, die regulären Bahnsteige zum Ende der Sommerferien 2026 wieder in Betrieb zu nehmen. Dies steht noch unter dem Vorbehalt der fristgerechten Bereitstellung der benötigten Finanzmittel und einer fristgerechten Vergabe und Baudurchführung durch die noch zu beauftragenden Firmen.“
Die KVB ist lediglich Nutzerin der Haltestelle und kann daher nur Informationen zum Betrieb geben. Dieser wird interimsweise weiterhin an den durch die KVB aufgebauten Ersatzbahnsteigen durchgeführt. Bis zum Abschluss der Sanierung durch die Stadt Köln und die benötigte Freigabe zur Wiederaufnahme des Fahrbetriebs an der regulären Haltestelle durch die technische Aufsichtsbehörde (TAB) wird sich hieran nichts ändern.
Gudrun Meyer
3,2 Quadratmeter Geborgenheit
Auszubildende der KVB bauen ein Häuschen für Obdachlose
Manchmal braucht es gar nicht so viel, um Wunder wahr und Menschen glücklich zu machen: Vier auf Schwerlastrollen montierte Europaletten als Fundament, 66 robuste Grobspanplatten, 40 6x6-Holzbalken, 3.000 Schrauben, Rettungsdecken und Styropor zum Isolieren, zwei Fenster, eine Tür, Dachpappe, 1 Kilo Dachpappennägel, Malerutensilien, Farbe und ein Vorhängeschloss.
Alles das steht und liegt am 10. März bereit, als um 9 Uhr rund dreißig Auszubildende der KVB auf dem Toom-Parkplatz in Zollstock eintreffen. Mit dabei: Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Peter Densborn, Ausbildungsleiter Kristin Nolden und Sergej Deleski, die Jugend- und Auszubildendenvertreter Melina Bernhard und Mert Erdogan.
Allesamt in Arbeitsklamotten.
Marion Densborn von der Unternehmenskommunikation hat im Dezember ein Weihnachtskonzert organisiert und 2.500 Euro Spendengeld eingenommen. Die fehlenden 2.000 Euro hat die KVB aufgestockt. Das reicht für ein Haus von Sven Lüdecke, Gründer von „Little Home e.V.“: 3,20 mal 1,20 Meter Grundfläche, ein Dach über dem Kopf und eine Tür zum Zumachen. Privatsphäre. Luxus für jemanden, der das entbehren muss.
Das werden alle zusammen heute bauen. Für die Auszubildenden, die nur zum Teil handwerkliche Erfahrungen haben, bedeutet das: ranklotzen! Ansage von Sven: „Aufgehört wird erst, wenn das Haus fertig ist!“ Seit neun Jahren macht er den Job. Seine Häuschen stehen bereits in vielen deutschen Städten und werden Obdachlosen zur Nutzung überlassen. Das heute ist Nummer 362.
In fünf Gruppen machen sich die angehenden Elektroniker/innen, Industriemechaniker, Fachkräfte im Fahrbetrieb, Kaufleute mit Kreissäge, Akkuschraubern, Schleifmaschine und Malerwerkzeug an die Arbeit. An zwei Stellen werden Seitenwände gezimmert, an zwei anderen Stirnseiten und Fußboden, eine Gruppe bemalt Bretter und Latten in türkis und rosarot. Anfangs ist es noch etwas chaotisch, aber das legt sich schnell.
Für 13 Uhr hat Sven Ralf (50) und seine Lebenspartnerin Yordanos (47) herbestellt. Sie sind seit zwei Jahren ein Paar und seit einigen Monaten auf der Straße. Das Leben hat es nicht gut mit ihnen gemeint: Jobs weg, Wohnung weg, eins kam zum anderen und führte zur Obdachlosigkeit.
Erst vor Ort erfahren sie, dass sie noch heute in ein Haus einziehen können.
Die beiden sind überwältigt. Erst vor eineinhalb Wochen hatten sie von „Little Home“ erfahren und sich beworben. Yordanos: „Ich war pessimistisch und dachte, es gibt vielleicht eine Absage.“ „Ich bin den Tränen nahe und kann es gar nicht glauben“, sagt Ralf und schaut fassungslos auf die sägenden, malenden und hämmernden jungen Menschen, die das alles für sie tun.
Nachmittags macht Sven Druck: „Wir hängen hinterher. Jetzt wird zusammengesetzt!“ Alle packen an, setzen Wände und Dach auf, bauen Tür, Bett, Tisch ein. Um 18 Uhr ist es geschafft: Das Haus ist fertig! Es wird auf einen Laster gezogen und zusammen mit Yordanos und Ralf nach Porz an den Rhein gebracht - ihrem zukünftigen Zuhause!
Zeitraffervideo zur Entstehung des Little Home.
Gudrun Meyer
Saisonstart der Kölner Seilbahn
Seit dem 12. März heben die Gondeln wieder ab –
Mit 475.000 Fahrgästen war 2025 eine sehr starke Saison
Die Kölner Seilbahn ist am 12. März in ihre Saison 2026 gestartet. Bis Anfang November heben die 48 nostalgischen Gondeln dann wieder täglich von 10 Uhr bis 17.45 Uhr in den Seilbahn-Stationen „Zoo“ und „Rheinpark“ ab. Aus bis zu 50 Metern Höhe können die Fahrgäste die Aussicht auf den Rhein, Rheinpark, Mülheimer Hafen und die Kölner Altstadt genießen. Die einfache Strecke über den Rhein wird in rund sechs Minuten zurückgelegt.
Sechs Nachtfahrten in 2026
Auch in der Saison 2026 gehören die beliebten Nachtfahrten zu den Höhepunkten: Am 20. Juni lädt die Kölner Seilbahn zur „Mittsommernacht“, in der bis 1 Uhr gefahren wird (letzter Einstieg jeweils eine Viertelstunde vorher). Am 11. Juli findet die „Sternschnuppenfahrt“ statt, in der die Gondeln bis Mitternacht durch den Kölner Nachthimmel schweben, genauso wie in der „Kölner Nacht der Seilbahn“ am 29. August, in der Nachtfahrt zu „Indian Summer“ am 12. September und zur „Herbstnachtfahrt“ am 17. Oktober.
Am Tag der Kölner Lichter am 1. August hat die Kölner Seilbahn zunächst bis 21.45 Uhr geöffnet. Bis 23 Uhr findet dann eine Sonderfahrt statt, zu der der Vorverkauf bereits begonnen hat. Anschließend öffnet die Seilbahn noch einmal von 23 Uhr bis Mitternacht ihren allgemeinen Betrieb (letzter Einstieg um 23.45 Uhr).
Auch in dieser Saison „Dinner in the Air“ und Adventsfahrten
Zusammen mit ihrem langjährigen Partner Kirberg Catering bietet die Kölner Seilbahn am 30. April und 2. September erneut das „Dinner in the Air“ an. Diese hochwertige kulinarische Veranstaltung hat sich zu einem festen Bestandteil der Kölner Kulinarik entwickelt. Die Veranstaltung am 30. April ist nahezu ausverkauft, für den 2. September können noch Karten erworben werden.
Zudem finden – nach dem Ende der regulären Saison – auch in diesem Jahr Adventsfahrten statt. An den Samstagen und Sonntagen 28./29. November, 5./6. Dezember, 12./13. Dezember und 19./20. Dezember heben die Gondeln der Seilbahn erneut ab und bieten von 10 Uhr bis 18 Uhr (letzter Einstieg 17.45 Uhr) interessante Aussichten auf die mehr oder weniger weiße Winterlandschaft.
Fahrpreise bleiben stabil
Die Fahrpreise der Kölner Seilbahn bleiben stabil. Auch in der Saison 2026 zahlen Erwachsene für die Hinfahrt 5,50 Euro, für die Hin- und Rückfahrt 9,50 Euro. Für Kinder- und Jugendliche von 4 bis 12 Jahre betragen die Fahrpreise weiterhin 3,30 Euro für die Hinfahrt und 4,80 Euro für die Hin- und Rückfahrt. Bei Vorlage der Ehrenamtskarte NRW, der Jugendleiter/in Card Juleica oder eines gültigen Köln-Passes gibt es Ermäßigungen auf die normalen Fahrpreise.
Zudem werden Gruppentickets, Mehrfahrtentickets und diverse Sondertickets angeboten. So zahlen z. B. Touristen mit der KölnCard für die Hin- und Rückfahrt 8,50 Euro als Erwachsene und 4,30 Euro als Kinder. Anstelle eines Kombitickets mit dem Kölner Zoo gewähren Seilbahn und Zoo nun gegenseitig Rabatte bei Vorlage eines tagesgleichen Tickets. Kombitickets gibt es mit weiteren Anbietern im Freizeitmarkt wie dem Wolters Zoo-Express.
Website der Seilbahn informiert bei kurzfristiger Betriebseinstellung
Bis zu einer Windgeschwindigkeit von 16 Meter je Sekunde ist der Betrieb der Seilbahn möglich. Die Seilbahn muss ihren Betrieb bei stärkerem Wind kurz, für mehrere Stunden oder gar ganze Tage einstellen. Gleiches gilt bei Gewitter, Hochwasser oder wenn im Hochsommer die Temperaturen zu hoch sind. Die Kölner Seilbahn bittet die Fahrgäste um Verständnis für diese Maßnahmen. Bei zeitweiligen Betriebseinstellungen informiert die Seilbahn über einen Laufticker auf ihrer Internetseite sowie in ihren Stationen.
Vorangegangene Saison endete mit sehr guter Bilanz
Die vergangene Saison endete mit einem sehr guten Ergebnis. In 2025 konnten insgesamt 475.212 Fahrgäste verzeichnet werden. Damit wurde 2025 das viertbeste Jahr der Kölner Seilbahn seit 1992 (bisheriger Spitzenwert: 503.720 Fahrgäste in 2014). Zudem fanden im vergangenen Jahr 50 Trauungen in der Seilbahn statt. Nur 2016 gab es mit 57 Trauungen mehr. Insgesamt 547 Paare haben sich seit 2006 das Ja-Wort in einer der Gondeln gegeben. An diesen Erfolgen möchte die Kölner Seilbahn in der neuen Saison anknüpfen.
Weitere Informationen unter www.koelner-seilbahn.de.
Stephan Anemüller
Gedenken an die Opfer
Jahrestag des Archiveinsturzes am Waidmarkt jährt sich zum 17. Mal
Am 3. März 2009 stürzten am Waidmarkt das Kölner Stadtarchiv und zwei angrenzende Wohnhäuser ein.
Bei dem tragischen Unglück vor 17 Jahren kamen zwei junge Männer um ihr Leben. Wie in jedem Jahr wurde an diesem Tag zur Einsturzzeit an dem mit Blumenkränzen geschmückten Bauzaun an die Opfer erinnert.
Erstmals nahmen Oberbürgermeister Thorsten Burmester sowie die neue Technik-Vorständin der KVB, Dr. Alexandra Rohlmann, an der Gedenkveranstaltung teil.
Die Arbeiten am Gleiswechsel Waidmarkt wurden für die Dauer der Gedenkveranstaltung eingestellt.
Zum Einsturzzeitpunkt um 13.58 Uhr läuteten die Glocken der Südstadtkirchen und es wurde eine Schweigeminute abgehalten.
Wiederaufnahme der Arbeiten erst zehn Jahre nach dem Einsturz möglich
Erst nachdem der Strafprozess abgeschlossen war und im Sommer 2020 ein Vergleich zwischen der Stadt Köln und der Arge Los Süd geschlossen wurde, konnten im November 2020 – mehr als zehn Jahre nach dem Einsturz – die Vorarbeiten für die Sanierung und 2022 die ersten Arbeiten für die eigentliche Sanierung aufgenommen werden. In den vergangenen vier Jahren ist das Bauvorhaben wesentlich vorangetrieben worden: Aktuell arbeiten die Baufirmen in rund 18 Metern Tiefe, wo in Kürze aus statischen Gründen eine dritte von insgesamt fünf benötigten Aussteifungslagen aus Stahlrohren eingebaut werden wird.
Im Anschluss wird die Zwischendecke abgerissen und die unterste Ebene des Gleiswechsels freigeräumt. Neben Beton und Kies befinden sich hierin rund 5.000 Kubikmeter durch den Einsturz eingedrungener Boden und Schutt sowie circa 2.000 Kubikmeter Auflastbeton, die direkt nach dem Einsturz gegen einen möglichen Auftrieb des Bauwerks eingebracht worden waren. Ein Teil dieser Arbeiten kann lediglich im Grundwasser durch Taucher vorgenommen werden und dauert daher entsprechend lange.
20 Jahre später befindet sich die Baustelle wieder in einem Zustand wie vor dem Einsturz
Sind die beschriebenen Arbeiten voraussichtlich im Laufe des Jahres 2029 abgeschlossen, befindet sich die Baugrube in einem Zustand, in dem sie sich in etwa zum Zeitpunkt vor dem Einsturz befand. Nachdem eine rund 2,50 Meter dicke, im Boden rückverankerte Unterwasserbetonsohle gegossen wurde, kann dann im Inneren der Baugrubenumschließung das eigentliche Gleiswechselbauwerk errichtet werden.
Nach dem vorliegenden Terminplan geht die Arge Los Süd von einer Fertigstellung des Rohbaus im November 2031 aus. Der Ausbau soll bereits parallel zu den Rohbauarbeiten beginnen. Eine Aufnahme des Betriebs wird nach aktuellem Stand zum Jahreswechsel 2031/2032 angestrebt.
Im Verlauf der kommenden Jahre können sich Arbeiten als aufwendiger erweisen und längere Zeit beanspruchen als ursprünglich vorgesehen. Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass es sich um eine havarierte Baugrube handelt, bei der bisher - aufgrund des sich darin befindlichen Materials - noch nicht alle Bereiche erkundet werden konnten. Dies kann erst zu einem deutlich späteren Zeitpunkt erfolgen. Es wird aber kontinuierlich daran gearbeitet werden, eventuelle Zeitverzögerungen an anderer Stelle zu kompensieren und den Gesamtzeitplan auf diese Weise zu halten.
Informationen zum Baugeschehen werden alle zwei Wochen im Internet unter:
https://www.kvb.koeln/unternehmen/projekte/nord-sued-stadtbahn/baustelleninformationen/index.html veröffentlicht.
Gudrun Meyer
KurzTakt
Mitmach-Aktion im Mai
Gute Vorsätze sind sinnvoll, und das nicht nur zum Jahreswechsel. Die KVB unterstützt dieses Jahr als Partner die bundesweite Mitmach-Aktion „Rauchfrei im Mai“. Initiatoren sind das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit in Köln und die Deutsche Krebshilfe, für die wissenschaftliche Begleitung sorgt das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel.
Einsatz für die Gesundheit: Dr. Johannes Nießen (Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit), Charlotte Weiß (Deutsche Krebshilfe), Professor Reiner Hasewinkel (IFT-Nord) und Peter Densborn (Vorstand und Arbeitsdirektor der KVB).
Vorgestellt wurde die Aktion an unserer Haltestelle am Neumarkt. Rauchen ist das gröößte vermeidbare Gesundheitsrisiko, die Sucht erschwert aber oft das Aufhören. Den Teilnehmenden soll einen Monat lang durch tägliche Tipps und motivierende Nachrichten der Schritt in ein rauchfreies Leben erleichtert werden. „Rauchen führt oft in doppelter Hinsicht zu Beschwerden. Einerseits gesundheitlich, andererseits durch Fahrgäste, die sich durch Zigarettenqualm an Haltestellen belästigt fühlen. Daher appellieren wir immer wieder an ein rücksichtsvolles Miteinander und haben gerade erst in unserer Initiative „Seid lieb zueinander“ plakativ gefordert: „Macht die Haltestelle nicht zur Raucherecke„, sagte KVB-Vorstand Peter Densborn. Die Teilnahme ist kostenlos, unter den Teilnehmenden werden Geldpreise bis zu 1000 Euro verlost. Anmeldungen sind online bis zum 30. April möglich.
- tho -
Schöne Buserlebnisse
Manchmal ist es eine besondere Form der Hilfsbereitschaft, manchmal eine Geste, manchmal der unvergleichliche Humor oder auch die Gesangskunst, die in Erinnerung geblieben sind. Fahrgäste können sich ab sofort wieder am bundesweiten Wettbewerb „LieblingsbusfahrerIn“ beteiligen und hierfür ihre persönlichen Buserlebnisse schildern. Vorschläge können bis zum 31. Mai unter dem Link www.lieblingsbusfahrerin.de eingereicht werden. Die Namen der Fahrerinnen oder Fahrer müssen zum Ausfüllen der Online-Nominierung nicht unbedingt bekannt sein.
Der Wettbewerb „LieblingsbusfahrerIn“ ist eine gemeinsame Initiative von Fahrgastverband PRO BAHN, DB Regio und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Die Initiatoren erhoffen sich eine stärkere Anerkennung der Leistungen der rund 100.000 Busfahrerinnen und Busfahrer in Deutschland und einen Imagegewinn für den Beruf. Eine Jury wählt die bewegendsten Geschichten aus, die Siegerinnen und Sieger werden im Oktober gekürt.
- tho -
Schülerticket Rheinlandtarif bringt Vorteile
Die Stadt Köln wechselt als Schulträger ihrer weiterführenden Schulen mit Beginn des neuen Schuljahres 2026/2027 in das neue „Schülerticket Rheinland Subventionsmodell“ (vgl. KölnTakt 02/2026). Dieses Ticket wird mit 30,20 Euro je Monat sehr preiswert sein – dank eines Zuschusses der Stadt Köln. Es gilt ab dem 1. August im öffentlichen Nahverkehr des gesamten Rheinlandnetzes (also das Gebiet der Verkehrsverbünde Rhein-Sieg und Aachen) in der 2. Klasse. Das Ticket kann für alle Fahrten an sieben Tagen der Woche genutzt werden, also nicht nur für die Wege zur und von der Schule.
Dabei gilt in bestimmten Fällen – wie beim bisherigen Ticket auch – eine Freifahrtberechtigung. Ist der Schulweg von Kindern der Sekundarstufe I zum Beispiel länger als 3,5 Kilometer bzw. bei Kindern der Sekundarstufe II länger als fünf Kilometer, wird ein Teil der Kosten am Ende des Schuljahres auf Antrag zurückerstattet. Das Schülerticket für das erste freifahrtberechtigte Kind einer Familie kostet dann nur noch 14 Euro je Monat. Für das zweite freifahrtberechtige Kind der Familie kostet das Ticket dann monatlich sogar nur sieben Euro, für alle weiteren freifahrtberechtigten Kinder einer Familie fallen keine Ticketkosten mehr an.
Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren können mit dem Schülerticket Rheinlandtarif zudem das KVB-Rad bis zu 30 Minuten je Fahrt kostenfrei nutzen. Es ist im Ticketpreis inklusive. Jedoch können auch mit dem neuen Ticket keine Fahrräder in den Bussen und Stadtbahnen mitgenommen werden.
Wer eine weiterführende Schule der Stadt Köln besucht und aktuell das Deutschlandticket Schule der KVB hat, muss momentan nichts tun. Der Vertrag wird automatisch zum 1. August 2026 auf das neue Schülerticket Rheinlandtarif umgestellt. Die neue Chipkarte kommt im Juli per Post. Wer noch kein Schülerticket hat, kann das ab April ganz einfach online über das Kundenportal der KVB vorbestellen. Für die Online-Bestellung wird eine Schulbestätigung mit Schulstempel und Unterschrift des Schulsekretariats benötigt. Auch dieses Ticket gilt dann frühestens ab dem 1. August 2026.
Die KVB hat diese und weitere Informationen ins Internet eingestellt. Über www.kvb.koeln/schuelerticket finden sich Antworten auf verschiedene Fragen.
- STA -
Impressum für das Kundenmagazin KölnTakt
Kundenmagazin der Kölner Verkehrs-Betriebe AG, KVB Unternehmenskommunikation, Scheidtweilerstraße 38, 50933 Köln
Verantwortlich: Matthias Pesch
Redaktion: Stephan Anemüller, Gudrun Meyer, Thorsten Moeck, Matthias Pesch, Dirk Rosin
Mitarbeit: Christian Seiter
Fotos: Stephan Anemüller, Christian Seiter, Andrej Zimmermann
Hier finden Sie die bisher erschienenen Ausgaben des Kundenmagazins KölnTakt.





