Miteinander - Füreinander: Gemeinsam sicher unterwegs.


Seit März steht unser aller Leben auf dem Kopf.

Anfangs hat die Corona Pandemie unseren Alltag stark eingeschränkt. Nach und nach wurden viele Einschränkungen aufgehoben, aber die Gefahr ist noch nicht vorbei.

Alle zusammen können wir dabei helfen, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

Klimaanlagen in Bus & Bahn sorgen für frische Luft

Vereinzelt fragen Fahrgäste, ob die Klimaanlagen in unseren Bussen und Bahnen möglicherweise zur Verbreitung des Corona-Virus beitragen können.

Unsere Anlagen haben einen Umluft- und Frischluftbetrieb. Das heißt: Sie saugen einen Großteil der Luft von außen an, was zu einer Erneuerung der Luft im Fahrzeug führt. Durch diesen permanenten Luftaustausch wird einer eventuellen Verbreitung des Corona-Virus entgegengewirkt. Erste Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen haben bislang keine Hinweise auf Ansteckungen mit dem Corona-Virus im öffentlichen Nahverkehr ergeben.

 

Maske? Ja, sicher!

Tragen Sie bitte in den Fahrzeugen und an den Haltestellen einen Mund-Nasen-Schutz. Maske tragen schützt uns alle - gerade dort, wo nicht immer ausreichend Abstand gehalten werden kann. Es braucht nicht viel, um Verantwortung zu übernehmen. "Tragen" auch Sie Ihren Teil dazu bei!

 

 

Die Maskenpflicht für den ÖPNV gilt auf Anordnung der Landesregierung von NRW.

Falls Sie ein Attest haben, empfehlen wir Ihnen, sich bitte trotzdem ein Taschentuch oder einen leichten Schal vor das Gesicht zu halten. Andere Fahrgäste können nicht erkennen, ob Sie von der Maskenpflicht befreit sind.

Bei Kontrollen zeigen Sie bitte unaufgefordert Ihr Attest vor.

Weitere Tipps zum Masken-Tragen im Sommer finden Sie hier.

  • Welche Maske kann verwendet werden?
  • Mund und Nase sollten bedeckt sein. Sie können einen Schal nutzen, eine selbst genähte Maske aus Stoff oder auch eine klassische Mund-Nasen-Schutz-Maske (MNS-Maske).

    Stoffmasken mit unterschiedlichen Sprüchen erhalten Sie im KVB-Shop.

    Viele Menschen haben bereits ihre eigenen Masken genäht und verschenken oder verkaufen diese.

    In diesem Video sehen Sie eine Anleitung mit der Sie sich schnell und einfach eine Maske aus einem Halstuch basteln können:



  • Wo gilt die Maskenpflicht? Nur im Fahrzeug oder schon an den Haltestellen?
  • Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt in den Fahrzeugen und in öffentlich zugänglichen Einrichtungen der KVB. Zu diesen gehören beispielsweise KundenCenter, unterirdische Haltestellen und Bahnsteige. Haltestellen lassen sich teilweise nur schwer vom öffentlichen Raum abtrennen, wir empfehlen daher in allen Haltestellenbereichen einen Schutz zu tragen und genügend Abstand zu anderen Personen zu halten. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass alle Fahrgäste sich bestmöglich auf den Bahnsteigen und in den Fahrzeugen verteilen und alle Türen (bis auf die Bus-Vordertür) benutzen.



  • Muss das KVB-Personal auch eine Maske tragen?
  • Die KVB stattet ihre Mitarbeiter/innen mit Atemschutzmasken aus, die überall dort eingesetzt werden sollen, wo der natürliche Abstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann. KVB-Personal, das sich im Fahrgastraum aufhält, muss genauso wie die anderen Fahrgäste auch einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

    Es gibt allerdings eine Ausnahme: Das Fahrpersonal trägt keine Schutzmaske beim Fahren, da es in der Stadtbahnfahrerkabine oder durch eine Folie im Bus geschützt ist. Die räumliche Trennung ist hier der bessere Schutz und macht den Einsatz von Masken nicht notwendig. Hilft das Fahrpersonal dem Fahrgast beim Ein- und Ausstieg (z.B. Rollstuhlfahrer), hat es direkten Kontakt (unter 1,50 m) und setzt sich eine Maske auf.



  • Kann mich ein Fahrer oder eine Fahrerin aus dem Fahrzeug verweisen, wenn ich keinen Mund-Nasen-Schutz trage?
  • Fahrgäste, die in den Fahrzeugen ohne Masken angetroffen werden, weisen wir auf die Tragepflicht hin. Falls es notwendig sein sollte, behalten wir uns vor, unser Hausrecht durchzusetzen und den Fahrgast gegebenenfalls aus Bus oder Bahn zu weisen. Sollten sich auf Grundlage einer neuen Verordnung des Landes NRW Änderungen oder durch die Ordnungsbehörden Ergänzungen zur Verfahrensweise geben, werden wir umgehend informieren.

    Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die Menschen in Köln zusammenhalten und sich an die Vorgaben der Regierung und Stadtverwaltung halten, damit das Virus besiegt werden kann.



  • Darf ich an heißen Tagen in den Fahrzeugen etwas trinken und dafür die Maske abnehmen?
  • Natürlich dürfen Sie an heißen Tagen auch in Bus & Bahn etwas trinken. Wiederverschließbare Behältnisse mit alkoholfreien Getränken sind jederzeit erlaubt, aber bitte nach dem Trinken wieder Mund und Nase mit einer Maske bedecken!



  • Wieso greift die KVB zur Einhaltung der Maskenpflicht nicht stärker durch?
  • Die Maskenpflicht ist derzeit ein Riesenthema, vor allem in den Sozialen Medien. Sehr viele, aber nicht alle Fahrgäste halten sich daran. Deshalb fordern viele, dass die KVB die Maskenpflicht konsequenter kontrollieren sollte. Aber ist die KVB dafür überhaupt verantwortlich? Lesen Sie dazu alles Weitere in unserem Blog.



Was können Sie außerdem tun, um sich und andere zu schützen?

  • Kaufen Sie Ihr Ticket kontaktlos per KVB-App (Google Playstore/IOS App Store) zu kaufen - Sie erhalten bis zu 10% Rabatt gegenüber anderen Vertriebswegen.
  • Fahren Sie möglichst außerhalb der Hauptverkehrszeiten mit Bus und Bahn.
  • Nutzen Sie zum Einstieg bitte alle Türen. Verteilen Sie sich gleichmäßig im Fahrzeug.
  • Stehen Sie nicht von Angesicht zu Angesicht.
  • Husten oder niesen Sie in die Ellenbeuge oder in ein Papiertaschentuch.
  • Nutzen Sie bei schönem Wetter auch das KVB-Rad.
  • Laden Sie die offizielle Corona-Warn-App der Bundesregierung auf Ihr Smartphone. Damit helfen Sie, die Infektionsketten schneller zu unterbrechen. Die App ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

Was unternimmt die KVB, damit Sie sicher unterwegs sein können?

  • Wir öffnen die Türen unserer Fahrzeuge automatisch.
  • Die Fahrer/innen öffnen an jeder Haltestelle automatisch alle Türen des Fahrzeugs. Dadurch ist eine Berührung des Türöffners seitens der Fahrgäste nicht mehr notwendig und der Innenraum der Fahrzeuge wird in regelmäßigen Abständen gelüftet. Nur bei den Bussen bleibt die erste Tür weiterhin geschlossen. Bitte nutzen Sie für den Ein- und Ausstieg die hintere(n) Tür(en).



  • Wir lüften unsere Fahrzeuge an allen Endhaltestellen.
  • Während der Standzeiten werden die Türen an allen Endhaltestellen offen gelassen, um die Fahrzeuge zu lüften.



  • Wir reinigen unsere Fahrzeuge mehrmals am Tag.
  • Zusätzlich zur nächtlichen Reinigung der Fahrzeuge sind Mitarbeiter einer Reinigungsfirma auch tagsüber auf viel befahrenen Abschnitten aller Stadtbahn-Linien sowie auf stark frequentierten Buslinien unterwegs. Sie säubern Halteschlaufen, Haltestangen und -griffe, Armlehnen und Fahrkartenautomaten mit desinfizierenden Einmaltüchern.



  • Wir haben unsere KundenCenter so ausgestattet, dass Sie sich dort sicher beraten lassen können.
  • Alle KVB-KundenCenter sind geöffnet und mit den nötigen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet:


    • Ausrüstung der Schalter mit Plexiglasscheiben
    • Ausstattung der Mitarbeiter mit Schutzmasken
    • Desinfektionsspender im Eingangsbereich
    • Hinweisschilder auf die empfohlenen Hygieneregeln
    • Bodenmarkierungen zur Unterstützung der Abstandsregel

    Bitte betreten Sie die KVB-KundenCenter nur mit einem Mund-Nasen-Schutz.



  • Wir machen kontaktlose Bezahlung möglich. Mit der KVB-App. Mit dem Abo.
  • Fragen zu Abonnements können Sie uns per E-Mail an abonnement@kvb.koeln senden. Möchten Sie ein Abo oder einen SchülerTicket-Vertrag abschließen bzw. diesen verlängern, können Sie das ausgefüllte Formular datenschutzkonform online hochladen.

    Wer zuhause keinen Drucker hat, kann sich das entsprechende Formular auch formlos per Anruf unter 0221 547 3654 nach Hause schicken lassen.

    Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne auch telefonisch: 0221 547 3654.



  • Wir sorgen für kontaktlose Ticketkontrollen.
  • Unsere Fahrausprüferinnen und -prüfer achten bei der Kontrolle der Tickets darauf, einen möglichst großen Abstand zu den Fahrgästen einzuhalten.

    Als Fahrgast können Sie unsere Kontrolleure dabei unterstützen, indem Sie bspw. Ihre Chipkarte (Abo, JobTicket, usw.) oder Ihr Handy einfach vor das MobiDat-Gerät halten.



  • Wir informieren über alle Schutzmaßnahmen.
  • Wir haben Aushänge in den Fahrzeugen platziert, um über Verhaltensweisen zu informieren, die zum Schutz aller Fahrgäste beitragen.

    Zusätzlich weisen wir mit Durchsagen, über die Lauftexte an den digitalen Haltestellen-Anzeigern sowie über Social Media und Presseinformationen auf die Maskenpflicht hin.

    Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen und bitten Sie, um sich und andere zu schützen, die empfohlenen hygienischen Vorsorgemaßnahmen zu beachten.



Mehrwertsteuersenkung zum 01.07.2020

Die mit dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung beschlossene Mehrwertsteuersenkung soll auch den Kundinnen und Kunden im Nahverkehr zugutekommen. Bei einigen Verkehrsverbünden und Verkehrsunternehmen wurden bereits Aktionen wie Preissenkungen nur einzelner Tickets oder Dankeschön-Aktionen an Abonnenten umgesetzt, bei anderen nicht.

Auch bei den Unternehmen im VRS werden derzeit Möglichkeiten zur Weitergabe der Mehrwertsteuersenkung, dabei möglichst für alle Kundinnen und Kunden geprüft.

Eine unmittelbare Absenkung aller Ticket-Preise ist dabei aber nicht so ohne weiteres möglich. Es handelt sich nämlich um genehmigte Brutto-Entgelte. Und neben der Vorbereitungszeit (Gremien, Genehmigungen, Vertriebsumstellungen) geht es auch um ganz praktische Fragen: Beispielsweise funktionieren die Automaten in den Fahrzeugen und an den Haltestellen auch aus Kundensicht nur gut mit auf 2 Nachkommastellen gerundeten Preisen. Bei den stark frequentierten Tickets würde das aber eine stärkere Preisabsenkung nach sich ziehen, als durch die Mehrwertsteuersenkung beabsichtigt. Damit könnten dann andere Tickets nur weniger stark abgesenkt werden, was zu einer Ungleichbehandlung führt.

Im VRS werden deshalb aktuell Alternativen geprüft. Denkbare Möglichkeiten wären eine einmalige Rückzahlung an die Zeitkarten-Abonnementen bzw. eine Aufwertung des Einzelfahrscheins für die Gelegenheitsfahrer. Die Umsetzung dieser Möglichkeiten erfordern aber noch etwas Zeit und muss auch immer vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzierungssituation des Nahverkehrs betrachtet werden. Alle Defizite müssen letztlich auch wieder durch öffentliche Haushalte ausgeglichen werden.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Corona-Pandemie in Köln unter www.corona.koeln.